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Hans und Helga Eckensberger-Stiftung unterstützt FH-Projekt mit 40 000 Euro

WOLFSBURG/BRAUNSCHWEIG - Seit mehreren Jahren zählt die Hans und Helga Eckensberger-Stiftung zu den Förderern der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel (FH). Dank der großzügigen finanziellen Unterstützung der Stiftung in Höhe von 40 000 Euro konnten vom Fachbereich Fahrzeug-, Produktions- und Verfahrenstechnik (FbP) der FH in Wolfsburg hochwertige technische Geräte einschließlich der entsprechenden Software angeschafft werden.

Die in Braunschweig ansässige Stiftung wurde 1974 mit einem Kapital von 10 Millionen Euro von Helga Eckensberger im Andenken an ihren verstorbenen Ehemann Hans gegründet. Ziel der Stiftung ist es, die Bereiche Soziales, Kultur, Bildung und Ausbildung zu fördern und zu unterstützen.

Die Projektbeschreibung der FH zum Thema "Anpassung und Optimierung von Steuergeräten im Fahrzeug" hat die Stiftungsmitglieder von der hohen Qualität der Ausbildung und der dafür notwendigen Geräteausstattung überzeugt. "Aufgrund der rasant verlaufenden Entwicklungen im Bereich der Fahrzeugsystemtechnologien und dem Anspruch, unsere Studierenden angesichts knapper Haushaltskassen optimal und praxisbezogen im Studium auszubilden, sind wir der Hans und Helga Eckensberger-Stiftung für die finanzielle Unterstützung sehr dankbar", erklärte Prof. Heinz Kuckertz vom Institut für Fahrzeugbau Wolfsburg, das mit seiner Gründung im Jahre 1988 den Grundstein für den heutigen Hochschulstandort legte. Heute studieren in Wolfsburg rund 2 200 junge Leute, davon 1 009 im FbP.

.presse_img/FbP_Motorpruefstand

Ein Teil der Spende wurde in die Anschaffung eines
Steuergerätes inklusive der Vektorsoftware für einen
Motorprüfstand investiert (von links: Nils Werner,
Heinrich Blankenagel, Manfred Schnell, Rolf Quednau.

Durch die Neuanschaffung der Geräte und die dazugehörige Software können Studierende der Fahrzeugtechnik und -informatik sich mit Themen auseinandersetzen wie den Einsatz vernetzter Systeme im Fahrzeug, Analyse von Fahrzeug-Regelstrecken und Teilsystemen, die Optimierung von Steuergeräte-Parametern, die Anpassung von Regler-Einstellungen durch Hardware-In-the-Loop (HIL) sowie die Fehler-Diagnose, -Speicherung und Beseitigung und andere mehr.

Björn Sieland und Heiko Herfert, beide Studierende des Studiengangs Fahrzeuginformatik, konnten bereits von den stiftungsfinanzierten Neuanschaffungen profitieren. Sie demonstrierten anlässlich eines Besuchs der Stiftungsmitglieder, Rechtsanwalt Heinrich Blankenagel (stellvertretender Vorstandsvorsitzender) und Dipl.-Ing. Manfred Schnell, in einem eindrucksvollen Laborversuch, wie ein Kombiinstrument mit Multifunktionsanzeige direkt von einem Rechner angesprochen werden kann, um durch Simulation eines Fahrzeugs unter anderem Motordrehzahl, Geschwindigkeit und Entfernung direkt über die Verbindung Rechner – CAN-Bus – Kombiinstrument einzustellen.

presse_img/FbP_Eckensberger_Stiftung
(von links): Björn Sieland erklärt Heinrich Blankenagel und Manfred Schnell (sitzend)
im Beisein von Heiko Herfert die neue Software.

Text: Evelyn Meyer/08.11.2004
Fotos: (1) Heinz Kuckertz, (2) Nils Werner